Dr. Marina Wesner

Marina Wesner ist freischaffende Architektin und arbeitet seit vielen Jahren mit der Katholischen Akademie in Berlin e.V. und dem Metropolitankapitel an St. Hedwig zusammen.

Nach einer Ausbildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Studium der Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin von 1999 bis 2004. Praktikumssemester bei Abelmann Vielain Pock Architekten BDA. Diplomthema unter der Betreuung von Prof. Dr. Wolfgang Schäche: Umnutzung des Komplexes von St. Clemens in der Stresemannstraße – Berlin Kreuzberg.
Anschliessend Besuch des Grundstudiums des Bauingenieurwesens, parallel Studium an der Fernuniversität Hagen in den Fächern Geschichte und Philosophie.
Arbeit als angestellte Architektin im Büro D4, seit Januar 2015 selbstständige Architektin. Schwerpunkte der Arbeit in Architekurtheorie und -vermittlung, Bauforschung, Beratung und Begleitung von Kirchengemeinden. Mitarbeit bei der Durchführung von Kunstwettbewerben und Wettbewerben zu Kunst am Bau, Mitwirkung an diversen Veröffentlichungen.

2024 hat sie ihre Promotion mit der Veröffentlichung der Arbeit „Sakrale Topographie von Berlin“ abgeschlossen, sie promovierte im ereich Kunstgeschichte an der TU Berlin.

Marina Wesner ist verheiratet und hat drei Kinder.

Publikationen

Kreuzberg und seine Gotteshäuser. Kirchen – Moscheen – Synagogen – Tempel.
Hg.: KreuzbergMuseum – Berlin: Berlin Story Verlag 2007.

Mit Claudia M. Melisch: St. Petri-Kirche. Ein Rundgang durch das historische Cölln in Berlin.
Berlin: Berlin Story Verlag 2008.

als Mitautorin: die moderne stadt berlin-Lichtenberg. ein architekturführer.
Hg.: Steffen Maria Stritzel, Thomas Thiele, Dirk Moldt – Berlin: Berlin Story Verlag 2016.

St. Mauritius – Berliner Rahmenbedingungen, in: Katholische Pfarrgemeinde St. Mauritius, Berlin-Lichtenberg (Hg.): Die Lichtenberger Pfarrkirche St. Mauritius. Festschrift zum 125. Kirchweihjubiläum, Band I: 1892-1940 (= Schriftenreihe des Berliner Kirchenbauforums, Band 1), S. 163-188. – Berlin: Lukas Verlag 2018.

Sakrale Topographie, in: Michael Höhle (Hg.): Auf der Suche nach der verlorenen Einheit (= Wichmann Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin, Neue Folge 15, 58./59. Jahrgang 2018/2019), S. 126-142. – Heiligenstadt: Verlag F.W. Cordier 2019.

Mit André Deschan, Julia Nowak, Steffen Maria Stritzel: Lichtenberg entdecken – mit dem Rad oder zu Fuß. Berlin 2019.

Otto Dibelius – Bischof von Berlin, in: Michael Höhle (Hg.): 1949 und 1989 – Wendejahre für die Kirche in Deutschland (= Wichmann Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin, Neue Folge 16, 60./61. Jahrgang 2020/2021), S. 54-69. – Heiligenstadt: Verlag F.W. Cordier 2021.

Faith in a divided city, Church building in Berlin and the Interbau Exhibition of 1957, in: Sven Sterken, Eva Weyns (Hg.): Territories od Faith – Leuven 2022.

Kirchennot im wachsenden Berlin, in: Michael Höhle (Hg.): Die Kirchen im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918 (= Wichmann Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin, Neue Folge 17, 62./63. Jahrgang 2022/2023), S. 85-96. – Heiligenstadt: Verlag F.W. Cordier 2023.

Sakrale Topographie von Berlin. Gotteshäuser im Stadtraum – Bedeutung und Wechselwirkungen.
Hg.: Arvid Hansmann, Manuela Klauser, Konstantin Manthey (=Schriftenreihe des Berliner Kirchenbauforums, Band 3) – Berlin: Lukas Verlag 2024.

Sankt Hedwig Mitte. Eine ewige Entwicklung, in: das münster. 77. Jahrgang, 4|2024, S. 263-270. Regensburg: Schnell + Steiner 2024.